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Unbehandelt: Verschleppung, Chronifizierung, Suizid

Bleibt eine Depression unbehandelt, kann sie sich ganz ähnlich wie eine Grippe oder eine Lungenentzündung „verschleppen“. Davor warnen auch Depressionsexperten wie z.B. Prof. Frank Schneider, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin: „Betroffene sollten sich auch bei wenig ausgeprägten oder hinsichtlich der Schwere schwankenden Beschwerden nicht davor scheuen, ärztliche Beratung in Anspruch zu nehmen. Menschen mit relativ milden depressiven Verstimmungen funktionieren eine Zeit lang meist noch verhältnismäßig gut. Sie müssen für die Bewältigung des Alltags aber oft viel Energie aufbringen und laufen Gefahr, dass sie über Wochen eine schwerere Depression entwickeln oder auch die zunächst leichtere Form chronisch wird.“ (Quelle: www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de)

Es besteht die Gefahr, dass die Symptome der Depression nicht von selbst verschwinden, sondern sich im Gegenteil noch verschlimmern – die Depression kann chronisch werden. Eine chronische Depression kann negative Folgen auf viele Lebensbereiche des Betroffenen haben wie die Beziehung zum Partner, das soziale Umfeld, die Stimmung und die Arbeitsfähigkeit. Im schlimmsten Fall kann eine unbehandelte Depression zum Suizid des Erkrankten führen! Es ist deswegen wichtig, bei Anzeichen für Depressionen zu handeln.

Sollten Sie befürchten, selbst an einer Depression zu leiden, ist es ratsam, sich mit einem individuellen Test mehr Klarheit zu verschaffen, am besten im Rahmen eines Arzt- oder Therapeutenbesuchs. Was Sie für die Vorbereitung auf das Arzt- oder Therapeutengespräch wissen sollten, erfahren Sie hier: Vorbereitung aufs Arztgespräch.
Ebenfalls hilfreich kann dieser kostenlose Screener sein.

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