Burnout-Syndrom

Burnout Syndrom und Depression liegen symptomatisch dicht beisammen. Erfahren Sie hier, wie Sie sich vor einem Burnout Syndrom schützen können.

Oftmals stellen sich Patienten diese Diagnose an sich selbst, vor allem, wenn sie sich in einem Zustand der totalen Erschöpfung befinden. Experten dagegen gehen davon aus, dass ein Burnout-Syndrom identisch mit einer Depression ist. Mehr dazu finden Sie auf Internetseiten von Depressionsexperten wie z.B. Prof. Florian Holsboer (www.holsboer.de). Die typischen Symptome sind

  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • emotionale und körperliche Erschöpfung
  • eine gleichgültig negative, manchmal auch zynische Haltung gegenüber der Arbeit und den Kollegen
  • die Überzeugung beruflich versagt zu haben.

Daneben kommen Symptome vor, die auch bei Depressionen bekannt sind, wie Schlafstörungen, Freudlosigkeit, Konzentrationsstörungen und eine Vielzahl von körperlichen Beschwerden, wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen und Ähnliches.

Oftmals ist die lang andauernde Stresssituation dazu angetan, bei denjenigen, die eine Disposition zu einer Depression haben, diese auch auszulösen. Davon unterschieden werden muss allerdings die Erschöpfungssituation, die bei lang andauernder Belastung, fehlender Erholung, vor allem auch fehlendem Schlaf, hervorgerufen wird. In diesem Fall sind Entspannungsverfahren und ein kognitives Verhaltenstraining angebracht. Depressions-Experte Prof. Florian Holsboer rät von schnellem Einsatz von Antidepressiva ebenso ab wie von der Verordnung von Beruhigungsmitteln (Benzodiazipine vom Typ Valium) oder Aufputschmitteln (Dexidrin, Modafinil). © www.holsboer.de

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